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Changelog

Was sich geändert hat.

Auch das, was wir bewusst nicht scharfgeschaltet haben. Ein Änderungsprotokoll, in dem nur Erfolge stehen, ist keins.

Kontoumsätze ohne Installation, Umbau mit echten Fristen, Frühwarn-Nachweis

Kontoauszüge lassen sich jetzt direkt hochladen, ein neuer Rechner zeigt, was ein Stellenabbau kostet und ab wann er wirkt, ein Dossier belegt die Krisenfrüherkennung nach § 1 StaRUG — und aus drei Paketen sind zwei geworden.

Vier Änderungen, die zusammengehören: Yupana soll ohne uns funktionieren.

Kontoumsätze ohne Installation. Bisher kamen Bankbewegungen ausschließlich über die Bridge — einen kleinen Dienst auf einem Windows-Server im eigenen Netz. Für den Dauerbetrieb bleibt das der beste Weg, weil er die Umsätze täglich von selbst holt. Zum Anfangen braucht es ihn nicht mehr: Unter Einstellungen → Kontoumsätze lässt sich der Kontoauszug als CAMT.053-Datei hochladen, wie ihn jedes Online-Banking exportiert. Yupana liest die Datei im Browser, zeigt Konto, Zeitraum und Buchungszahl zur Kontrolle und übernimmt sie erst auf Klick. Ein zweiter Import derselben Datei ist harmlos — doppelte Buchungen erkennt Yupana und lässt sie weg.

Umbau rechnen. Ein neuer Bereich unter Planung beantwortet die Frage, die in schwierigen Jahren als Erstes gestellt wird: Wenn Stellen wegfallen — wo stehen wir dann in einem Jahr? Gerechnet wird mit den gesetzlichen Kündigungsfristen (§ 622 BGB, gestaffelt bis zu sieben Monaten), mit Abfindung und Urlaubsabgeltung als Einmalkosten und mit den Lizenzen, die an einer Stelle hängen — ein Microsoft-365-Platz endet mit dem Menschen, eine Jahreslizenz erst mit ihrem Vertrag. Das Ergebnis zeigt den Verlauf Monat für Monat: wann es kostet, ab wann es spart, ab wann es sich trägt. Auf Wunsch wandern die Ereignisse direkt in ein Szenario.

Was der Rechner nicht tut: niemanden vorschlagen. Keine Rangliste nach Kosten je Kopf. Die Auswahl ist Menschenwerk, und die rechtliche Prüfung gehört zu einem Anwalt, nicht in eine Software.

Frühwarnung, die man ablegen kann. § 1 StaRUG verpflichtet die Geschäftsleitung jeder GmbH und UG seit 2021 dazu, laufend auf bestandsgefährdende Entwicklungen zu achten — größenunabhängig, mit persönlicher Haftung. Was in der Praxis fehlt, ist selten der Wille, sondern der Nachweis: gegen welche Schwellen wurde gemessen, wann, mit welchem Ergebnis. Der neue Bereich Frühwarnung stellt genau das zusammen: acht Messpunkte von der Eigenkapitalquote über den Vorlauf bis zur Unterdeckung bis zum Alter der eigenen Datengrundlage, jeder mit angewandter Schwelle und Herkunft, dazu der Nachweis, seit wann überwacht wird. Zum Ausdrucken gebaut, nicht zum Durchklicken.

Zwei Regeln gelten dort strenger als anderswo: Eine fehlende Zahl steht als „nicht bewertbar“ da und nie als grüner Haken. Und der schlechteste Messpunkt bestimmt das Gesamtbild, nicht der Durchschnitt. Ein Testat ist es nicht, eine Rechtsberatung erst recht nicht — ob ein Insolvenzgrund vorliegt, prüfen Steuerberatung und Anwalt.

Zwei Pakete statt drei. Das Paket Managed mit quartalsweisem Experten-Review ist ersatzlos gestrichen. Es war das einzige Angebot, dessen Erfüllung an Terminen hing — und damit das einzige, das nicht mitwächst. Yupana verkauft Software. Für alle, die dieses Paket hatten, ändert sich nichts am Zugang; die Rezertifizierung laufender Kosten, die technisch daran hing, gehört jetzt zu Complete, wo sie auf der Preisseite immer schon stand.

Aus Larder wird Yupana

Neuer Name, neue Marke, eigene Domain — und ein Rechenbrett als Zeichen.

Das Produkt heißt jetzt Yupana, nach dem Rechenbrett der Inka. Der Grund ist einfach: Der alte Name war englisch, erklärungsbedürftig und beliebig. Der neue ist selbst das Produktversprechen — Werte in Fächer legen, bis das Bild stimmt.

Was sich ändert:

  • Die Anwendung läuft ab sofort unter app.yupana.de. Alte Lesezeichen leiten dauerhaft weiter.
  • Neue Farbwelt: warme Neutrale mit einem Akzent (Andenrot). Warnungen sind nicht mehr orange — der Akzent gehört jetzt ausschließlich den Handlungen.
  • Diese Website und die Dokumentation sind neu.

Was sich nicht ändert: eure Daten, eure Zugänge, eure Regeln. Der Umzug lief mit Backup und Rückweg; die Buchungshistorie ist unverändert.

Cash-Radar

Rollierender Cashflow über zwölf Monate, wochengenau in den ersten 13 Wochen — mit Konfidenzband und ehrlichem Rückwärtstest.

Neu unter BWA → Cash: eine Vorschau auf die nächsten zwölf Monate. Die ersten 13 Wochen wochengenau, danach monatlich.

Gespeist wird sie aus erkannten Zahlungsrhythmen, offenen Posten mit Fälligkeit, Lohn- und Steuerterminen sowie den Ereignissen aus der Planung. Jede Position trägt ihre Konfidenz; das Band um die Linie zeigt, wie sicher die Vorschau ist.

Rückwärtstest. Wir haben den Forecast gegen zwölf Monate echte Zahlungsbewegungen gerechnet und gegen eine triviale Messlatte gestellt („jeden Monat der historische Durchschnitt“). Ergebnis: 29.925 € mittlerer Fehler gegen 32.152 € der Messlatte — sieben Prozent besser. Der Netto-Fehler je Monat ist im Lauf von 56.037 € auf 16.269 € gefallen.

Die Minus-Frühwarnung bleibt vorerst abgeschaltet. Sieben Prozent Vorsprung und ein fehlender tagesaktueller Kontostand reichen nicht für eine Warnung, auf die man sich verlassen soll. Sie schaltet sich selbst frei, sobald beides stimmt.

Jede Ausgabe hat ihr Fach.

Lade eine BWA hoch und sieh in Sekunden, was drinsteht — ohne Konto. Oder sprich vorher mit uns.