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BWA, Planung & Cash

Import, Monatsbrief, Kennzahlen, rollierende Planung und der Cash-Radar.

Übersicht

Die erste Seite beantwortet die Frage, mit der jeder in die BWA schaut: Läuft es, und wenn nicht — woran liegt es? Fünf Kennzahlen oben, darunter zwei Spalten mit dem, was gut läuft, und dem, was Aufmerksamkeit braucht. Jede Aussage nennt den Betrag, aus dem sie stammt.

Die BWA-Übersicht mit fünf Kennzahlen — Umsatz, Rohertragsquote, Personalkostenquote, Betriebsergebnis und vorläufiges Ergebnis — darunter zwei Spalten „Läuft gut“ und „Braucht deine Aufmerksamkeit“ sowie die Top-5-Abweichungen gegenüber der Erwartung.
Die BWA-Übersicht der Demo-Firma. „Yupana-Erwartung“ heißt: der aus den Vormonaten fortgeschriebene Wert — kein Plan, den jemand eingegeben hat.

Report

Der Report zeigt die Auswertung als lebendige Tabelle: Monate nebeneinander, Klick auf eine Position öffnet die Herkunft — welche Sachkonten, welche Buchungen, welcher Beleg. Auffälligkeiten sind direkt in der Zeile markiert, nicht in einem getrennten Bereich.

Monatsbrief

Der Monatsbrief beantwortet drei Fragen: Was ist passiert? Warum? Was heißt das? Er wird auf Knopfdruck erzeugt (nie automatisch), lässt sich redigieren und dann freigeben.

Der Zahlen-Wächter: Jede Zahl im Text wird gegen die geladenen Daten geprüft. Findet sich ein Betrag nicht in den Daten, wird der Text nicht angezeigt, sondern zurückgewiesen. Unter jedem Absatz steht, aus welchen Positionen er stammt.

Kennzahlen

Jede Kennzahl trägt ihre Formel, ihre Quelle und den Buchungsstand, auf dem sie beruht. Es gibt bewusst keinen zusammengefassten Gesamt-Score: Eine Ampel ohne sichtbare Herleitung ist eine Behauptung.

Planung

Yupana beginnt nicht mit einem leeren Raster, sondern mit der Fortschreibung dessen, was ohnehin gilt — Verträge, erkannte Rhythmen, Saisonverlauf aus der eigenen Historie.

Geplant wird über Ereignisse: „Einstellung im März“, „Kündigung zum Quartalsende“, „Preiserhöhung ab Juli“. Jedes Ereignis hat einen Wirkzeitpunkt und eine Begründung. Szenarien entstehen, indem man Ereignisse an- und abschaltet — nicht, indem man Zahlen überschreibt.

Cash-Radar

Die nächsten 13 Wochen wochengenau, danach monatlich bis Monat zwölf. Quellen je Position: erkannte Rhythmen, offene Posten mit Fälligkeit, Lohnlauf, Steuertermine, Planungsereignisse, manuelle Positionen.

Jede Position trägt eine Konfidenz; das Band um die Linie zeigt sie. Wo Daten fehlen, steht das dran — etwa wenn kein tagesaktueller Kontostand vorliegt.

Die Minus-Frühwarnung ist derzeit bewusst abgeschaltet. Sie braucht einen belastbaren Startsaldo, und unser Rückwärtstest schlägt die triviale Vorhersage bislang nur um sieben Prozent. Eine Warnung auf dieser Grundlage wäre geraten. Sie schaltet sich frei, sobald die Datenlage sie trägt.

Umbau rechnen

Fällt eine Stelle weg, wirkt das nicht im nächsten Monat. Dazwischen liegt die Kündigungsfrist — nach § 622 BGB gestaffelt bis zu sieben Monaten —, und davor liegen Abfindung und Urlaubsabgeltung. Yupana rechnet beides mit und zeigt den Verlauf Monat für Monat: wann es kostet, ab wann es spart, ab wann es sich trägt.

Mitgerechnet wird, was sonst niemand sieht: die Lizenzen an dieser Stelle. Ein Microsoft-365-Platz endet mit dem Menschen, eine Jahreslizenz erst mit ihrem Vertrag.

Das Ergebnis wandert auf Klick als Ereignisse in ein Szenario — je Stelle bis zu drei, weil Personalkosten, Einmalkosten und Lizenzen zu verschiedenen Zeitpunkten wirken.

Yupana schlägt niemanden vor. Es gibt keine Rangliste nach Kosten je Kopf: Die Auswahl ist Menschenwerk, die rechtliche Prüfung gehört zu einem Anwalt.

Stresstests

Drei Vorgaben auf Knopfdruck: Umsatz −20 %, Umsatz −30 %, Einkauf +10 %. Jeder Test entsteht als eigenes Szenario mit einzelnen Ereignissen. Die Annahme dahinter steht dabei — der Materialeinsatz geht anteilig mit, Personal und Fixkosten bleiben zunächst. Wer es genauer weiß, ändert die Ereignisse danach.

Frühwarnung

§ 1 StaRUG verlangt von jeder Geschäftsführung einer GmbH oder UG, fortlaufend auf bestandsgefährdende Entwicklungen zu achten — größenunabhängig. Der Bereich Frühwarnung stellt zusammen, was dafür ohnehin anfällt: acht Messpunkte gegen festgelegte Schwellen, jeder mit Herkunft und Stichtag, dazu der Nachweis, seit wann überwacht wird.

Zwei Regeln gelten dort strenger als anderswo. Eine fehlende Zahl steht als nicht bewertbar da und nie als grüner Haken. Und der schlechteste Messpunkt bestimmt das Gesamtbild, nicht der Durchschnitt.

Die Schwellen sind begründete Vorschläge und lassen sich ändern; IDW S 16 verlangt ausdrücklich unternehmensindividuelle Werte. Ein Testat ist das Dossier nicht, eine Rechtsberatung erst recht nicht — ob ein Insolvenzgrund vorliegt, prüfen Steuerberatung und Anwalt.

Frag deine Zahlen

Fragen in Alltagssprache: „Warum ist der Wareneinsatz im Mai gestiegen?“ Die Antwort kommt aus denselben geladenen Daten wie der Monatsbrief, mit Quellenzeile. Was nicht in den Daten steht, wird nicht beantwortet — auch nicht ungefähr.

Zuletzt geändert: 16. August 2026

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